EIN AUDIOVISUELLER ÜBERGANGSRAUM
FLUR
Der Flur fungiert als Übergangsraum zwischen den unterschiedlichen emotionalen und audiovisuellen Umgebungen von „PARALLEL SYNTAX“.
Durch eine fortlaufende Videoprojektion entfalten sich mehr als einhundert digitale Kompositionen und digitale Collagen, die Gasquk zwischen Buenos Aires, Deutschland und Berlin entwickelt hat — als bewegtes visuelles Archiv in ständiger Transformation.
Anstatt als statische gerahmte Werke präsentiert zu werden, erscheinen die Bilder dynamisch durch Bewegung, Rhythmus und Licht — wodurch eine immersive Atmosphäre entsteht, in der Erinnerung, Experiment und visuelle Fragmentierung kontinuierlich durch den Raum fließen.
Die Projektion verwandelt den Flur in einen lebendigen Strom visueller Informationen und ermöglicht den Besucher:innen, sich physisch durch Jahre künstlerischer Forschung, emotionaler Übergänge und sich wandelnder digitaler Sprachen zu bewegen.
Zwischen Bewegung und Stillstand wird der Korridor zu einem verbindenden Raum — der nicht nur die Ausstellungsräume miteinander verknüpft, sondern zugleich als eigenständiger audiovisueller Organismus funktioniert.
Die Arbeit untersucht, wie Bild sich von festen Formen lösen und stattdessen als Frequenz, Bewegung und zeitliche Erfahrung existieren kann.
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(English)
HALLWAY - A TRANSITIONAL PASSAGE
The hallway functions as a transitional passage between the different emotional and audiovisual environments of “PARALLEL SYNTAX”.
Through continuous video projection, more than one hundred digital compositions and digital collages created by Gasquk between Buenos Aires, Germany and Berlin unfold as a moving visual archive in constant transformation.
Rather than being presented as static framed works, the images appear dynamically through motion, rhythm and light — generating an immersive atmosphere where memory, experimentation and visual fragmentation continuously flow across the corridor.
The projection transforms the hallway into a living stream of visual information, allowing visitors to move physically through years of artistic research, emotional transition and evolving digital languages.
Between movement and stillness, the corridor becomes a connective space — linking the exhibition rooms while simultaneously functioning as its own audiovisual organism.
The work explores how image can escape fixed form and instead exist as frequency, motion and temporal experience.
